Ambulanz für Naturheilkunde und Integrative Onkologie

In Deutschland erkranken jährlich über 350.000 Menschen an Krebs, davon alleine ca 65.000 Frauen an Brustkrebs. Rund 220.000 Menschen sterben jährlich an Krebs. Die Verfahren der universitären Krebsmedizin (Operation, Strahlen- und Chemotherapie) greifen mit dem Ziel der Tumorzerstörung schwerwiegend in den erkrankten Körper ein. Das Allgemeinbefinden, die Lebensqualität und das psychosoziale Wohlbefinden werden für die Bedingungen der Therapie geopfert.

In der Ambulanz für Naturheilkunde und Integrative Onkologie der Tagesklinik für Frauen werden parallel zu den Methoden der klassischen Tumortherapie auch komplementäre Behandlungsmethoden einbezogen. Die Angebotsplattform der medizinischen Betreuung von Tumorerkrankungen wird somit vergrößert. Die Schulmedizin allein kann eine zeitgleiche Beeinflussung körperlicher, sozialer und seelischer Faktoren des Patienten nicht gewährleisten. An dieser Stelle setzt die Ambulanz für Naturheilkunde und Integrative Onkologie an. Patienten, die sich eine derartig kombinierte Behandlung wünschen, werden beraten bzw. mit wissenschaftlich fundierten Methoden einer solchen Behandlung behandelt. Im Mittelpunkt der naturheilkundlichen Therapien in der Onkologie steht die Beeinflussung der Lebensqualität. Patienten werden aktiv in die Therapien einbezogen, um krankheitsauslösende oder -verstärkende Lebensweisen zu verändern. Das Ineinandergreifen von Organfunktionen, Psyche und Lebensstil werden dabei berücksichtigt und ein individueller Therapieplan entwickelt.

Patientinnen, die zur Therapie und Nachsorge zu uns kommen, erfahren eine intensive Begleitung der Therapie, die zu einer Steigerung der Leistungsfähigkeit und Lebensqualität führen soll.

Moderne Krebstherapeutika sind immunologisch wirkende Substanzen und Antikörper. So etablierte sich die in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts die Immunologie als "vierte Säule der Krebstherapie" neben Chirurgie, Chemotherapie und Strahlentherapie. Zunächst als alternative Therapie geschmäht, dann mit monoklonalen Antikörpern (z.B. Herzeptin) als Wunderwaffe vermarktet sind immunologische Therapiekonzepte in den letzten Jahren als "vierte Säule der Krebstherapie" aktzeptiert.

Eine Reduzierung der Tumormenge mittels Chirugie ist meistens notwendig, da das Immunsystems nur begrenzte Tumormengen beherrschen und vernichten kann. Eine Chemotherapie und Strahlentherapie wird aber, wie die jüngere Forschung zeigt immer Tumorstammzellen hinterlassen. Diese können bei Immunschwäche noch nach Jahren das Gleichgewicht zwischen Tumoraggression und Abwehr aufheben und erneut metastasieren. Jüngere Arbeiten über die Zelluläre Immunabwehr zeigen,dass der zelluläre Schenkel des Immunsystems mit den sog. T-Zellen eine vollständige Vernichtung der Krebsstammzellen erreichen kann.

Es gelingt so sogar für Patientinnen in einem fortgeschrittenen Krankheitsstadium, die Lebensqualität deutlich zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass durch diese Verbesserung der Lebensqualität auch die körpereigenen Abwehrkräfte gestärkt werden.

Biologisches Handeln wissenschaftlich begründet einsetzen aber auch mit Intuition und Gefühl dem individuellen Patienten und dessen Besonderheit in seinem Kranksein gerecht zu werden ist die Grundlage unserer ärztlichen Arbeit.

Wir arbeiten auf Basis neuester, wissenschaftlicher Verfahren, die an den Universitäten bereits erprobt sind aber auch mit erfahrungskundlich tradierten klassischen Methoden. Durch unser hauseigenens Labor, wie auch durch die Anbindung an externe Speziallaboratorien gelangen modernste Verfahren der Diagnostik und Therapie zur Anwendung.

Beachtet man, dass ein Tumor nicht isoliert zu betrachten ist, sondern in einen menschlichen Organismus eingebettet, wird verständlich, warum in der Komplementärmedizin auf diesen Zusammenhang und das Gesundungsvermögen besonders geachtet wird.

Man kann daher die komplementärmedizinischen Therapien als „umfeldorientiert“ bezeichnen. In diesem Sinne ergänzen sich Standard-Onkologie und komplementärmedizinische Therapien. Einer vorurteilslosen Betrachtung kann dieser Ansatz – die gemeinsame Anwendung von tumoreliminierenden Therapien und supportiven komplementärmedizinischen Therapien – sinnvoll erscheinen.

Integrative Onkologie ist eine moderne und zweckmässige Entwicklung, bei der komplementärmedizinische Therapien in die Standard-Onkologie integriert werden. Integrative Onkologie wird seit Jahren u.a. in renommierten Zentren in den USA angeboten.

Ein gezielter Einsatz von biologischen Therapien ist in jedem Stadium einer Krebserkrankung möglich. Von der ersten Diagnose, während der gesamten schulmedizinischen Behandlungsdauer und noch lange nach deren Beendigung ist es sinnvoll, komplementäre biologische Verfahren in der Krebstherapie einzusetzen.

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Leistungen (Auswahl):

Diagnostik

  • Differenzierte Anamnese
  • Labordiagnostik
    • Vitalstoffstatus
    • Immunstatus
    • Schwermetallbelastungstest
  • Ggf. Konsiliaruntersuchungen

Behandlungen

  • Entgiftung
  • Revitalisierung
    • Antineoplastische Therapie
      • individualisierte Vitamin-, Mineralstoff-, Aminosäureinfusionen
    • Aktive unspezifische Immunstimulation
  • Erhaltung
    • Orthomolekulare Therapie